Tag 0: Frankfurt Airport - Bahrain - Abu Dabi - Nairobi

17.08.2003 Frankfurt Airport

Um 07:00 Uhr heißt es Aufstehen, die Wohnung auf Vordermann bringen und noch einmal genüsslich frühstücken, bevor es los geht. Pünktlich um 09:00 Uhr werden wir von Davids Eltern abgeholt. Am Thomas Cook Schalter warten bereits Mac und Kai auf uns. Gemeinsam schreiten wir die Riesenrücksäcken bereits auf dem Kopf tragend in die Halle C zum Gulf Air check in. Die Jungs machen mit dieser Aufführung unserem kenianischen Bergführer "Henry" (laut einer Dokumentation im Reiseführer, spekulieren wir ebenfalls auf einen Berführer mit diesem Namen) bereits große Konkurrenz. Zumindest vom Aussehen.
Zunächst verpacken wir unser Gepäck in blaue Mülltüten und verbinden diese sorgsam. Wir wollen und können nicht riskieren, dass irgendetwas vor Ort fehlt. Eincheken, boarding und los geht´s. "Doreen and the three yellow-red trecking shoes" auf ihrem Weg nach Afrika. Die Bezeichnung unseres Team ist sehr einfach zu erklären. Ich bin die Einzige, die ein anderes Model Bergschuhe trägt. Die Jungs hatten sich für den Partnerlook am Fuße entschieden. Lediglich anhand der Größe ist der Besitzer zu identifizieren. Nach Meinung der Jungs aber sicherlich auch sehr bald anhand des Geruches. Wir werden es sehen oder besser - riechen.
Der Service an board der Gulf Air ist sehr gut und umfangreich. Nach 5 1/2 Stunden landen wir in Bahrain, unserem ersten Zwischenstop. Es bleibt uns Zeit für einen J-BURGER, der Macs Herz höher schlagen lässt und für einen Blick in einer der vielen Jewelier-Vitrinen auf Davids Objekt der Begierde - eine DayDate Explorer. In Bahrain sind es 35°C und es herrscht eine sehr hohe Luftfeuchtugkeit die die Scheiben beschlagen lässt.
Weiter geht es nach Abu Dhabi - unser zweiter Zwischenstopp. Eine 3/4 Stunde Flugzeit nach Abu Dhabi - Haupstadt der Vereinigten Arabischen Emirate. Das Flughafengebäude ähnelt einem nach Arabien ausgelagertem Disneyland. Bunt,bunt und nochmals bunt! Auch tummeln sich unglaublich viele Menschen in dem doch sehr kleinen Transitraum, der kreisförmig angelegt, diverse Bars, Shops und Restaurants beherbergt. Nach ein paar Runden entdecken wir nichts Neues mehr und lassen uns in einem Kaffee nieder.
Bei Pringles und Cola (die wir sehr bald als Delikatessen wertschätzen werden) führt uns Mac geduldig in die für uns noch sehr undurchsichtige Welt des Doppelkopfspiels ein. Um 01:45 startet die Maschine nach Nairobi, Kenya. Wieder ist die Maschine ein älteres Exemplar, aber solange sie uns heil nach Nairobi bringt, soll es uns nicht stören. Begleitet von der Gulf Air Standardboardmusik - Panflötenklänge, die uns seit Frankfurt verfolgen, nehmen wir unsere Plätze ein und schlafen auch bald darauf erschöpft ein.

 

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